Wer Aufträge, Termine oder Kunden verwalten will, findet zu fast jeder Aufgabe fertige Software. Das spart Zeit, hat aber einen Preis: Sie passen Ihre Arbeitsweise an das Programm an. Bei manchen Betrieben funktioniert das gut, bei anderen entsteht Mehraufwand.
Wann Standardsoftware reicht
- Ihre Abläufe sind branchenüblich und ändern sich selten.
- Sie brauchen keine Sonderfunktionen, die nur Ihr Betrieb hat.
- Das Team kommt mit der Oberfläche schnell zurecht.
In diesem Fall ist eine fertige Lösung oft der günstigste Weg. Ein ehrlicher Rat vorab: Wenn ein Standardprodukt Ihre Aufgabe bereits sauber löst, sollten Sie nichts Eigenes bauen lassen.
Wann sich eine eigene App lohnt
- Sie pflegen Daten doppelt oder übertragen sie von Hand zwischen Programmen.
- Ihr Ablauf ist ein Wettbewerbsvorteil, den Standardsoftware nicht abbildet.
- Kunden oder Mitarbeiter sollen selbst auf Informationen zugreifen können.
- Sie arbeiten mit Excel-Listen, die immer weiter wachsen und kaum noch zu überblicken sind.
Faustregel: Wenn Sie wöchentlich Stunden damit verbringen, Software zu umgehen, statt mit ihr zu arbeiten, lohnt sich ein Gespräch über eine angepasste App.
Der Mittelweg: Katalog-Apps mit Anpassung
Zwischen „fertig kaufen“ und „komplett neu entwickeln“ gibt es eine dritte Möglichkeit: Sie starten mit einer erprobten App aus dem Katalog und lassen sie an Ihre Abläufe anpassen. So sparen Sie Entwicklungszeit und bekommen trotzdem eine Lösung, die zu Ihnen passt.